Mercedes macht die A-Klasse zur Limousine ohne Sicken und Kanten

"Sinnliche Klarheit" nennt Mercedes-Benz die neue Richtung der kommenden Generation der A-Klasse. Mit der Skulptur "Aesthetics A" weisen die Stuttgarter in die neue Richtung und behauptet: "Die Zeit der Sicken ist vorbei".

Fünf Jahre ist es her, als Mercedes-Benz eine neue Formensprache mit Kanten und Sicken Hightech inszenieren wollte, was durchaus gelungen ist. Die Verkaufserfolge geben Daimler-Designchef Gorden Wagener Recht.

„Form und Körper bleiben, wenn man Sicken und Linien extrem reduziert. Wir haben den Mut, diesen Purismus umzusetzen“, sagt Chief Design Officer der Daimler AG Gorden Wagener. „In Verbindung mit perfekten Proportionen und sinnlicher Flächengestaltung hat die kommende Kompaktklasse-Generation das Potential, eine neue Designära einzuleiten. Design ist auch die Kunst des Weglassens: Die Zeit der Sicken ist vorbei.“

Statt die Grundform mit Linien und Sicken zu modifizieren, nutzen die Mercedes‑Benz Designer überspannte und zueinander im Winkel stehende Flächen, um den Karosseriekörper durch Licht und Schatten zu konturieren und die Proportionen zu betonen. So wird der Inhalt eines Körpers sichtbar und glaubhaft kommuniziert. Das expressive und selbstbewusste Rot als neue Mercedes-Benz typische Farbe unterstreicht die Sinnlichkeit und Emotion der Skulptur.

„Aesthetics A“ hat ein 3-Box-Design und ist damit auch ein Signal für neue Ausprägungen in der Kompaktklasse. Denn jenseits Deutschlands und Europas
sind klassische Limousinen auch in diesem Segment besonders gefragt.

Mit der Skulptur „Aesthetics A“ setzt Mercedes-Benz seine Skulpturenreihe fort. Die Reihe umfasst bislang die Plastiken „Aesthetics No. 1“ (2010), „Aesthetics No. 2“, „Aesthetics 125“ (beide 2011) und „Aesthetics S“ (2012).

Design als entscheidender Erfolgsfaktor von Mercedes-Benz

Das Design von Mercedes-Benz versteht sich als Inszenierung der Leidenschaft fürs Automobil, umgesetzt in einer modernen Formensprache. Welchen Stellenwert das aktuelle Design für die Daimler AG besitzt, zeigt die Einrichtung der Funktion des Chief Design Officer zum 1. November 2016. Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes‑Benz Cars: „Gutes Design ist viel mehr als schöne Produkte: Es vereint Funktion mit Faszination und gibt Markenwerten eine unverwechselbare Form. Wir freuen uns, dass unser Designteam unter der Führung von Gorden Wagener zu den Besten der Branche zählt. Denn der weltweite Absatzerfolg unserer Fahrzeuge basiert letztendlich auch auf ihrem herausragenden Design.“

 

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