„Mercedes-Benz legt den Schalter um“ – “EQ” ist die Elektromarke von Daimler

Als BMW 2010 die Elektromarke BMW i aus der Taufe hob, wurden die Bayern von maßgeblichen Mercedes-Managern noch belächelt. Nun hat Mercedes-Benz in Paris ebenfalls eine Marke für Elektromobilität vorgestellt: „EQ“ kommt mit einem genialen Logo, das quasi sofort Strom durch das Bewusstsein des Betrachters fließen lässt. Und mit einem schöneren Fahrzeug, das nur einen wesentlichen Nachteil hat: erst in ein paar Jahren auf den Markt zu kommen.

bildschirmfoto-2016-10-02-um-17-57-47Das Design in authentischer „Elektro-Ästhetik“ signalisiert ferne Zukunft, die mit bis zu 400 PS ausgestattet werden kann und 500 Kilometer Reichweite bieten soll. Mit „Generation EQ“ (EQ soll Electric Intelligence“ transportieren) will Daimler nicht nur Elektrofahrzeuge anbieten. „Die Mobilität der Zukunft bei Mercedes-Benz stützt sich auf vier Säulen: Connected, Autonomous, Shared und Electric. ‚Generation EQ‘ bringt all das konsequent zusammen“, so Daimler-Boss Dieter Zetsche „Emissionsfreie Automobile sind die Zukunft. Und unsere neue Marke EQ geht weit über das E‑Fahrzeug hinaus. EQ steht für ein umfassendes elektrisches Ökosystem aus Services, Technologien
und Innovationen.“

„Generation EQ ist hot and cool“, sagt Gorden Wagener, Chefdesigner der Daimler AG. „Seine Faszination liegt in der Neuinterpretation unserer Designphilosophie der sinnlichen Klarheit für eine avantgardistische, moderne und eigenständige Elektro-Ästhetik. Gleichzeitig offenbart das auf das Wesentliche reduzierte Design des visionären Showcars eine verführerische Progressivität.“ Die monolithische Grundform des „Generation EQ“ verbindet SUV-Gene mit einem dynamischen Coupé-Charakter und Shooting Brake Anleihen am Heck. Durch das flache und gestreckte Greenhouse entstehen kraftvoll-puristische Proportionen. Für die neue Elektro-Ästhetik sorgt der fließende Übergang von der glänzend schwarzen Motorhaube über die Windschutzscheibe bis zum dunkel getönten Panoramadach – ein spannender Kontrast zur Lackierung in Alubeamsilber.

Generation EQ, Exterieur ; Generation EQ, exterior;

Generation EQ, Exterieur ;
Generation EQ, exterior;

Kaum wahrnehmbare Karosseriefugen, verdeckte Scheibenwischer, Kameras anstatt Außenspiegel und der Verzicht auf gewöhnliche Türgriffe unterstreichen die gestreckte und dynamische Silhouette, lassen das SUV-Crossover wie aus einem Guss wirken und verringern den Luftwiderstand. Die bewusst reduzierte Seitenansicht, breite Schultern und große Leichtmetallräder im 21‑Zoll-Format erzeugen Dynamik schon im Stand.

Fahrerorientiertes Cockpit mit neuer Elektro-Ästhetik

Im fahrerorientierten Cockpit liegt der Fokus auf einer unkomplizierten, touch-basierten Bedienung und einer neuartigen Elektro-Ästhetik, die den Look des Exterieurs konsequent in den Innenraum überträgt. Die Instrumententafel mit dem großen, schwebenden Widescreen-Display ist durch ihr asymmetrisches Design auf den Fahrer zugeschnitten. Mit dem innovativen, digitalen Bedienerlebnis differenziert sich „Generation EQ“ von der bekannten Bedienlogik heutiger Fahrzeuge und gibt einen Ausblick in die Zukunft der User Interaction bei Mercedes‑Benz.

Interieur mit neuer, touch-basierter Bedienung ohne Knöpfe

Das Interieur des „Generation EQ“ ist geprägt von modernem Luxus, der sich vor allem in einem völlig neuen User Interface ausdrückt – es verbindet Emotionalität mit Intelligenz und Anwenderfreundlichkeit und kommt bis auf die Mercedes-typische, elektrische Sitzverstellung ohne klassische Schalter und Knöpfe aus.
In zwei der drei schmalen Lenkradspeichen sind Touch Controls installiert, die in OLED-Displays integriert sind (OLED = organic light emitting diode, dt.: organische Leuchtdiode). Sie zeigen im jeweiligen Menü passende Icons und Symbole an; dank Touch-Funktion kann der Fahrer durch die verschiedenen Menüs scrollen und per Klick seine Auswahl bestätigen.

Generation EQ, Interieur, Innenraum mit vier Einzelsitzen ; Generation EQ, interior, interior with for individual seats;

Generation EQ, Interieur, Innenraum mit vier Einzelsitzen ;

Der 24 Zoll (53 x 11 cm) große TFT-Widescreen in High Definition Qualität rückt alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite, Fahrdaten oder die Navigations- und Kartenthemen ins Blickfeld. Die Innovation zeigt sich an der Differenzierung zwischen einer sehr reduzierten und einer komplexen Darstellung inklusive Zwischenschritten. Ob die Informationsdichte gering und damit das Design sehr clean dargestellt wird, oder Mehrinhalte angezeigt werden sollen, bleibt dem persönlichen Geschmack des Fahrers überlassen.

User Interface Design mit individualisierten Inhalten

Die Informationsdichte kann von einer digitalen Anzeige Schritt für Schritt erhöht werden und sich zu einem ein- bzw. auch zweitubigen Instrument aufbauen, welches detailliertere Informationen und Feedback über Tempo und Reichweite beinhaltet. Diese modular aufgebauten Anzeigen erlauben eine individualisierte Einstellung der Inhalte. Für ein attraktives User Interface Design sorgt unter anderem die Farbwelt in electric blue, weiß und roségold – die Instrumentenanzeigen passen sich farblich je nach Fahrmodus oder Ladevorgang an und erlauben damit eine schnelle und intuitive Erfassung.

Generation EQ, Exterieur ; Generation EQ, exterior;

Generation EQ, - auch von hinten elektrisierend                Fotos: Mercedes-Benz

Die roségold eingerahmte Mittelkonsole scheint zu schweben: Sie kommt ohne mechanische Bedienelemente aus und ist mit berührungssensiblen Touch-Elementen ausgestattet. Analog den Touch Controls im Lenkrad bedient der Fahrer auch dort mit einem Finger die Klimaautomatik und das Infotainmentsystem. Da „Generation EQ“ auf herkömmliche Außenspiegel verzichtet, projizieren Kameras das Bild des rückwärtigen Verkehrs auf integrierte Displays in den Türen. Sowohl die Türöffner als auch die elektrischen Fensterheber werden mit Touch-Elementen bedient.

Avantgardistisch und funktional gestalteter Innenraum

„Generation EQ“ ist mit vier Einzelsitzen ausgestattet. Das reduzierte Volumen, die schwebende Anmutung und die avantgardistische Sitzgrafik vermitteln optische Leichtigkeit. In die Kopfstützen integrierte Lautsprecher sorgen für ein individuelles Sounderlebnis. Lichtweißes Leder umspannt die Seitenwangen, die Perforation in Pixelregen-Optik gibt den Blick auf Partikel in roségold frei. Absteppungen in Leiterplatinen-Optik auf den in deep-brown gehaltenen Mittelbahnen erzeugen einen spannenden Kontrast. TFT-Monitore für das Rear-Seat-Entertainment sind
in die vorderen Sitzlehnen integriert.

Generation EQ, Interieur, fahrerorientiertes Cockpit ; Generation EQ, interior, driver-oriented cockpit;

Generation EQ, Interieur, fahrerorientiertes Cockpit ;

Die seriennahe Studie „Generation EQ“ gibt den Ausblick auf eine modellübergreifende Elektrofahrzeugarchitektur für batteriegetriebene Fahrzeuge. Dieter Zetsche: „Der Elektro-smart war 2007 ein Pionier des elektrischen Fahrens. Jetzt legen wir den Schalter um. Wir sind bereit für den Start einer Elektro-Offensive, mit der wir alle Fahrzeugsegmente von der Kompakt- bis zur Luxusklasse abdecken werden.“

Außen wie innen: Neue Lichtsignatur für Elektro-Autos

Mit einer neuen Lichtsignatur im Exterieur und Interieur zeigt der Erfinder des Automobils den Design-Trend kommender E‑Fahrzeuge mit Stern: Als Erkennungszeichen des „Generation EQ“ dient der „Black Panel“-Frontgrill:
In diesem nahtlos verglasten Designelement sind der weiß beleuchtete Mercedes Stern und sämtliche Lichtelemente integriert. Der blau beleuchtete Rahmen interpretiert den Mercedes-typischen Kühlergrill in einer völlig neuen Form. Illuminierte LED-Lichtleiter in electric blue erzeugen eine Lichtinszenierung mit spannenden Farbakzenten.

Das umlaufende Lichtband des „Black Panels“ ist ebenso typisch für „Generation EQ“. Eingebettet darin befinden sich die weißen, leuchtstarken LED Scheinwerfer. In der Seitenansicht rahmen die fließende E‑Linie und Bordkante
den Sockel der Spiegelkamera ein. Dabei wird mit Roségold-Applikationen im verchromten E‑Linienzierstab und den Speichen der 21‑Zoll-Räder ein besonderer Blickfang aus dem Interieur auch ins Exterieur übertragen.

Generation EQ, Interieur, Lenkrad mit in OLED-Displays integrierten Touch Control Buttons ; Generation EQ, interior, steering wheel with touch controls, which are integrated into OLED displays;

Generation EQ, Interieur, Lenkrad mit in OLED-Displays integrierten Touch Control Buttons ;

Passend dazu haben die Mercedes Designer die Heckleuchten gestaltet: Sie nehmen die Kontur des „Black Panels“ auf und werden von einem LED-Lichtleiter in electric blue umrahmt, der im Fahrbetrieb auf rot wechselt und als Rückleuchte fungiert. Der zentrale Mercedes Stern am Heck ist ebenfalls weiß beleuchtet. Analog zur Front ändert sich die spangenförmige Lichtsignatur außen auf orange, sobald der Blinker betätigt wird.

Lichtstimmung: Vom Welcome-Szenario zu electric blue

Nähert sich der Fahrer dem Auto, aktiviert es sich selbst und begrüßt ihn mittels einer spezifischen Farbstimmung im Interieur. Digitales Licht in den perforierten Türinnenverkleidungen komplettiert das Welcome-Szenario. Sobald der Fahrer seinen Platz eingenommen hat, wechselt die Lichtstimmung zu electric blue: Die Die seriennahe Studie „Generation EQ“ gibt den Ausblick auf eine modellübergreifende Elektrofahrzeugarchitektur für batteriegetriebene Fahrzeuge. Dieter Zetsche: „Der Elektro-smart war 2007 ein Pionier des elektrischen Fahrens. Jetzt legen wir den Schalter um. Wir sind bereit für den Start einer Elektro-Offensive, mit der wir alle Fahrzeugsegmente von der Kompakt- bis zur Luxusklasse abdecken werden.“

Außen wie innen: Neue Lichtsignatur für Elektro-Autos

Mit einer neuen Lichtsignatur im Exterieur und Interieur zeigt der Erfinder des Automobils den Design-Trend kommender E‑Fahrzeuge mit Stern: Als Erkennungszeichen des „Generation EQ“ dient der „Black Panel“-Frontgrill: In diesem nahtlos verglasten Designelement sind der weiß beleuchtete Mercedes Stern und sämtliche Lichtelemente integriert. Der blau beleuchtete Rahmen interpretiert den Mercedes-typischen Kühlergrill in einer völlig neuen Form. Illuminierte LED-Lichtleiter in electric blue erzeugen eine Lichtinszenierung mit spannenden Farbakzenten.

Generation EQ, Interieur, Pedale zum Beschleunigen und Verzögern ; Generation EQ, interior, accelerators;

Generation EQ, Interieur, Pedale zum Beschleunigen und Verzögern ;
Generation EQ, interior, accelerators;

Das umlaufende Lichtband des „Black Panels“ ist ebenso typisch für „Generation EQ“. Eingebettet darin befinden sich die weißen, leuchtstarken LED Scheinwerfer. In der Seitenansicht rahmen die fließende E‑Linie und Bordkante den Sockel der Spiegelkamera ein. Dabei wird mit Roségold-Applikationen im verchromten E‑Linienzierstab und den Speichen der 21‑Zoll-Räder ein besonderer Blickfang aus dem Interieur auch ins Exterieur übertragen.

Passend dazu haben die Mercedes Designer die Heckleuchten gestaltet: Sie nehmen die Kontur des „Black Panels“ auf und werden von einem LED-Lichtleiter in electric blue umrahmt, der im Fahrbetrieb auf rot wechselt und als Rückleuchte fungiert. Der zentrale Mercedes Stern am Heck ist ebenfalls weiß beleuchtet. Analog zur Front ändert sich die spangenförmige Lichtsignatur außen auf orange, sobald der Blinker betätigt wird.

Lichtstimmung: Vom Welcome-Szenario zu electric blue

EQ mit IQ: Geniales Logo für die neue Mercedes-Submarke

EQ mit IQ: Geniales Logo für die neue Mercedes-Submarke

Nähert sich der Fahrer dem Auto, aktiviert es sich selbst und begrüßt ihn mittels einer spezifischen Farbstimmung im Interieur. Digitales Licht in den perforierten Türinnenverkleidungen komplettiert das Welcome-Szenario. Sobald der Fahrer seinen Platz eingenommen hat, wechselt die Lichtstimmung zu electric blue: Die Lichter in den Türen und an den Sitzen dimmen langsam hoch. Nach und nach baut sich auf dem Widescreen-Display die Anzeige des Energielevels auf. Sämtliche Fahrziele, die mit der aktuellen Batterieladung erreicht werden können, werden auf der Navigationskarte angezeigt.

Adaptive Ambientebeleuchtung für Wohlfühlatmosphäre

Für eine besondere Wohlfühlatmosphäre sorgt die adaptive Ambientebeleuchtung an Bord des „Generation EQ“. Leuchtelemente befinden sich im Lichtband unterhalb der Windschutzscheibe, an den seitlichen und mittleren Luftdüsen, den Sitzen, Türgriffen und Türinnenverkleidungen, an der Mittelkonsole und rund um den Mercedes Stern im Lenkrad.

 

 

 

 

 

 

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